Die „ollen“ Römer in Frankreich


Arles ist eine der Städte im Süden Frankreichs (ganz exakt: Region Provence-Alpes-Côte d’Azur im Arrondisement Arles), in der das römische Erbe sehr sichtbar ist. Wer mehr über Arles lesen möchte, kann auf Wikipedia und Online-Reiseführern mehr erfahren. Ja, van Gogh war auch dort. Vieles in der Stadt erinnert an ihn. Beim meinem letzten Besuch war ich aber mehr von den alten Gemäuern beeindruckt. Die Arena, das Amphitheater, in dem in Nicht-Corona-Zeiten Konzerte und Aufführungen stattfinden, der alte Stadtplatz und irgendwie passt sich alles sehr gut zusammen mit der Altstadt und manchmal laufen tatsächlich noch ein paar alte Römer herum 🙂

Mut zur Farbe


So schön bunt diese Gefäßsammlung auch ausschaun mag, daheim bevorzuge ich dann doch das minimalistische weiße Geschirr. Diese Tassen, Gläser und Krüge stammen aus dem Museumsdorf in Tittling im Bayrischen Wald, wo Gebäude aus der Zeit von 1580 bis 1850 stehen samt Alltagsgegenständen, Mobiliar, Maschinen und Werkzeugen. Ein Besuch lohnt sich. Allerdings ist dies Freilichtmuseum wegen Corona aktuell geschlossen. Bleibt zu hoffen, dass es im Sommer wieder die Türen öffnet.

 

Porzellan und Gläser aus dem Museumsdorf
Porzellan und Gläser aus dem Museumsdorf

Fernweh


Ich geb zu, mich plagt das Fernweh. Und ich bin froh, dass ich fotografiere und mir die Bilder und Eindrücke immer wieder vor Augen halten kann. Und auch die Düfte in diesem Moment, als ich die Fotos gemacht habe. Und auch die Stille, bevor nur wenige Stunden später der Trubel den Ort wieder eingenommen hat. Die ersten Fischer liefen in den Hafen ein. Eine salzige Brise wehte vorüber. Die ersten Sonnenstrahlen, die ersten Menschen, die sich ihr Baguette vom Bäcker holten.
Dies ist einer der Orte, wo ich mich sauwohl fühle. Le Grau-du-Roi in der Camargue. Wenn ich die Bilder anschaue, falle ich förmlich hinein und bin gleich da.

Hafen von Le Grau-du-Roi morgens
Hafen von Le Grau-du-Roi morgens
Blick auf die Hafenausfahrt zum Meer
Blick auf die Hafenausfahrt zum Meer in Le Grau-du-Roi

Drahtesel


Laut Statista gibt es in Deutschland 75,9 Millionen Fahrräder (Stand 2019). Nachdem es zu Lieferengpässen in 2020 wegen Corona gab, kann ich mir vorstellen, dass die Zahl noch gestiegen ist. Genaueres weiß ich da leider noch nicht.
Das Statistische Bundesamt vermeldet für 2019 83,17 Millionen Einwohner in Deutschland.
Also pro Mensch in Deutschland mindestens ein Fahrrad.

Fahrräder, die einfach so dastehen, erzählen eine Geschichte. Wurde es vergessen, achtlos abgestellt. Wurde es sorgfältig angeschlossen, wird es benutzt, wird es tatsächlich benötigt? Ist es ein Statussymbol oder ein Gegenstand, um von einem Ort zum nächsten zu kommen? Verbindet es Menschen? Reiner Sport oder Genuss und die Freude am Fahren?

Neue Perspektiven


Ich liebe mein Zoom-Objektiv. Angefangen habe ich mit einer kleinen Digitalkamera. Mit ihr konnte ich schon qualtitativ hochwertige Aufnahmen machen. Die Farben passten. Der Ausschnitt passte, wenn ich ihn denn richtig getroffen hatte. Irgendwann bin ich dann umgestiegen auf meine Canon Digitalkamera. Und nach und nach kamen weitere Objektive dazu. Und ich liebe mein Zoom.

Manchmal halte ich nur drauf und denke mir, die Details holst halt später raus.

Ein Beispiel:

Ein typischer Souvenirladen in Südfrankreich. Die ersten Souvenirläden fand ich sehr interessant und spannend. Im Prinzip sind es die gleich Souvenirläden, wie überall auf der Welt. Statt der Schwarzwälder Kuckucksuhr (gibts auch in Passau), der Bierkrüge, Lederhosen und Hüte, gibts dort Zikaden, Blumentöpfe, Honig aus der Provence und Seifen.